vergleich

Steuerberater. Externer CFO. Inhouse-CFO.
Wer macht eigentlich was?

Du hast einen Steuerberater. Du fragst dich, ob du mehr brauchst. Hier ist, was die drei Rollen wirklich unterscheidet. Und welche zu welcher Phase passt.

fürInhaber-GFs · 500k–10 Mio Umsatz
lesedauer4 min
Dimension
01
Steuerberater
rückblickend
02
Externer CFO
vorausschauend
Wie ich arbeite → Methode
03
Inhouse-CFO
festangestellt
01Was er hauptsächlich macht
Buchhaltung, Steuern, Jahresabschluss. Rückblickend.
Cashflow, Margen, Personalauslastung, Bankgespräche. Vorausschauend.
Alles vom Externen, plus operative Finanzführung im Tagesgeschäft.
02Wann er reagiert
In Steuerterminen: Quartal, Jahresende.
In Wochen-/Monats-Rhythmus. Und akut bei Cashflow-Stress.
Täglich. Er sitzt im Büro.
03Was er kostet (KMU 1–5 Mio Umsatz)
8–25 k €/Jahr, gestaffelt nach Umsatz und Belegen.
Einstieg ab 397 € (Quick Check) · 30–60 k €/Jahr bei laufendem Sparring.
110–180 k €/Jahr (Gehalt + Lohnnebenkosten, oft mit Bonus).
04Wann er passt
Du brauchst korrekte Steuern, und sonst nichts.
Du willst Finanzführung, aber kannst dir keinen Inhouse-CFO leisten. Oder willst dich nicht binden.
Dein Unternehmen hat 10 Mio+ Umsatz und mehrere Standorte. Ein Externer reicht dann nicht mehr.
05Was er nicht macht
Liquiditätsprognose, Cashflow-Steuerung, Bankenstrategie, Sparring.
Buchhaltung, Steuererklärung, Jahresabschluss.
Nichts ist außer Reichweite. Aber er kostet auch das 4-fache.
06Wie schnell du wechseln kannst
Mandat kündbar, neuer Steuerberater meist in 4–8 Wochen.
Sparring monatlich kündbar. Wechsel sofort.
Kündigungsfrist 3–6 Monate, Onboarding eines Neuen 3–6 Monate.
07Wo er Risiko abdeckt
Steuerlich: Strafzinsen, Nachzahlungen.
Liquiditätsausfall, Falsch-Investitionen, Bank-Krisen.
Beides plus operatives Risiko: Personal, Compliance.
08Was er nicht ersetzt
Er ersetzt keine Finanzführung.
Er ersetzt keinen Steuerberater (DStR-Vorbehalt).
Er ist die teuerste Lösung. Sinnvoll erst ab gewisser Größe.
welche phase, welche rolle

Wo stehst du gerade?

i.
Du hast nur einen Steuerberater.

Reicht dir das wirklich?

  • Wenn du nicht weißt, was nächsten Monat im Konto steht: nein.
  • Wenn dir niemand deine Marge erklärt: nein.
  • Wenn dir keiner vor dem Banktermin den Rücken stärkt: nein.
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ii.
Du denkst über einen Inhouse-CFO nach.

110 k €/Jahr Gehalt sind oft 12–18 Monate zu früh.

Probier den Externen für 12 Monate. Danach weißt du, was du wirklich brauchst. Und ob der Inhouse-CFO sich rechnet.

iii.
Du hast Inhouse-CFO und Steuerberater.

Dann brauchst du mich nicht. Meistens.

Außer für einen Sprint bei Cashflow-Krise oder Finanzierungsrunde. BAFA-förderfähig: 50–80 % Zuschuss.

was ich nicht bin

Drei Rollen, die ich ausdrücklich nicht übernehme.

01

Ich bin kein Steuerberater.

StB-Vorbehalt. Steuerfragen gehen an deinen Steuerberater. Ich rede mit ihm, nicht über ihn.

02

Ich bin keine Bank.

Finanzierung verhandelst du selbst. Ich bereite vor, sitze daneben und übersetze. Entschieden wird zwischen dir und der Bank.

03

Ich bin kein Coach.

Wir starten bei den Zahlen. Mindset-Themen kommen vor, wenn sie eine Entscheidung blockieren. Aber nie als Workshop oder Methodik.

im zweifel

90 Minuten Quick Check. Danach weißt du, ob ein externer CFO der richtige nächste Schritt ist.

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Wenn ich nicht der richtige bin, sage ich es dir. Und nenne meistens, wer es ist.